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Rahmenbedingungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste
ab 26 . November 2022


Die Corona-Pandemie hat sich nach Einschätzung führender Virologen zur Endemie gewandelt.
Die bayerische Staatsregierung sieht mittlerweile nur mehr grundlegende Schutzmaßnahmen als
notwendig an. Insbesondere sollen jene, welche sich mit Corona infiziert haben, in geschlossenen
Räumen eine Maske tragen und Abstand von anderen Personen halten.
Die Feier des Gottesdienstes und die Feier der Sakramente ist Quelle des kirchlichen Lebens. Sie
darf daher nur jenen Beschränkungen unterliegen, welche zwingend erforderlich sind.
Um dies zu gewährleisten, gelten für die Feier der Gottesdienste und der Sakramentenspendung
im Bistum Würzburg ab 26. November 2022 mit Beginn des neuen Kirchenjahres bis auf Weiteres
die folgenden Rahmenbedingungen. Als Anlage 1 des bischöflichen Dekrets vom 21. September
2020 zur Wiederzulassung der Feier öffentlicher Gottesdienste sind sie diözesanes Recht.
1. Alle Gottesdienste und Feiern der Sakramentenspendung finden gemäß Ritus statt.
2. Gottesdienstteilnehmende, welche sich infiziert haben, sind verpflichtet, während der Feier
mindestens eine medizinische Maske zu tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern
zu anderen Personen einzuhalten. Personen, welche deutliche Symptome einer Infektion
spüren, wird empfohlen, auf die Teilnahme am Gottesdienst zu verzichten.
3. Personen, welche eine liturgischen Dienst ausüben und sich infiziert haben, aber keine
Symptome spüren, sind verpflichtet, während der gesamten Feier eine FFP2-Maske zu
tragen. Diese darf in Eucharistiefeiern nur zum Kommunionempfang abgenommen werden.
4. Personen, welche deutliche Symptome einer Infektion spüren, können keinen liturgischen
Dienst ausüben.
Weitere Einschränkungen gibt es nicht. Dies bedeutet unter anderem:
• Über die oben genannten Regelungen hinaus gibt es keine Maskenpflicht.
• Es gibt keine Höchstteilnehmendenzahl. Alle eventuell noch vorhandenen Markierungen an
Bänken oder auf dem Boden sind zu entfernen.
• Der Friedensgruß mit Handreichung oder Umarmung ist möglich zwischen Personen,
welche nicht infiziert sind. Die Einladung zum Friedensgruß wird gesprochen.
• In der Messfeier müssen die eucharistischen Gaben nicht abgedeckt werden.
• Die Kelchkommunion ist möglich.
• Bei der Kommunionspendung wird der Dialog gesprochen.
• Kinder, welche noch nicht die Erstkommunion empfangen haben, sowie weitere Personen,
welche am Empfang der Kommunion gehindert sind und um den Segen bitten, werden
durch Bezeichnung mit dem Kreuz auf die Stirn gesegnet.
• Die Handdesinfektion für die Kommunionspendenden entfällt.
• Die Aufstellung von Desinfektionsspendern wird mit Blick auf Personen, welche sich infiziert
haben, weiter empfohlen.
• Für die kirchenmusikalische Gestaltung der Gottesdienste gibt es keine Einschränkungen.
• Für Wallfahrten und Prozessionen gibt es keine Einschränkungen.
Würzburg, 21. November 2022
Diakon Dr. Martin Faatz (Vertreter des Dienstgebers für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
Dr. Stephan Steger (Liturgiereferent)
Gregor Frede (Diözesanmusikdirektor)
Rahmenbedingungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste vom 21. November 2022 S. 1

 

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