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Kräutersegnung an Mariä Himmelfahrt

Mitten im Hochsommer feiern wir das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel – verbunden mit einem der schönsten Bräuche des Kirchenjahres: der Segnung der Kräuterbüschel.
Der Brauch reicht weit zurück. Schon Germanen und Kelten banden zu dieser Zeit Kräutersträuße. Christlich begründet wird er durch eine Legende: Als die Apostel Marias Grab öffneten, fanden sie statt eines Leichnams duftende Blumen und Heilkräuter – ein Zeichen ihrer besonderen Nähe zu Gott.

Traditionell werden mindestens sieben Kräuter gebunden, etwa Johanniskraut, Kamille, Salbei, Schafgarbe, Minze und Beifuß. Oft bildet die Königskerze die Mitte des Buschens. Die gesegneten Kräuter bewahrte man früher als Zeichen von Segen und Schutz im Haus auf.


Bringen Sie Ihre Kräuter mit! Sie werden im Gottesdienst gesegnet und erinnern daran, dass Glaube, Natur und Alltag zusammengehören.

Gottesdienste mit Kräutersegnung:
  • Sa., 15.08., 9 Uhr – Pfarrkirche St. Nikolaus v. Flüe, Haibach
  • So., 16.08., 9:30 Uhr – St. Johannes d. Täufer, Grünmorsbach
Wir laden Sie herzlich ein!
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