Die Nachbarschaftshilfe „Vis-á-Vis“ der katholischen Pfarrgemeinde St. Nikolaus von Flüe Haibach mit den Filialgemeinden Grünmorsbach und Dörrmorsbach muss weiter bestehen.
Auch wenn sich die langjährigen Koordinatorinnen Doris Brönner und Heidrun Schmitt aus ihren Ämtern verabschiedet haben, wird die Gruppe ihre Angebote weiter aufrechterhalten. Wie die Organisation in Zukunft bewältigt wird, muss noch geklärt werden. Das Ziel, Hilfesuchende und Hilfeanbietende zusammenzubringen und zu begleiten, bleibt bestehen.
Seit 2006 engagieren sich Frauen und Männer aktiv bei Vis à Vis und bieten Gespräche und Vorlesebesuche an, sie gehen bei Spaziergängen mit, begleiten bei Arztbesuchen, beim Gang zu Behörden oder beim Einkaufen. Auch Fahrdienste gehören zum Dienstangebot.
Jeder Helfer entscheidet selbst, wie viel Zeit er investieren möchte. Dabei ist der Dienst ehrenamtlich, unentgeltlich und selbstverständlich an die Schweigepflicht gebunden. Den Helfern bietet die Gruppe eine Einführung in die Aufgabe, regelmäßigen Austausch und Begleitung, Fortbildungen, Versicherungsschutz und Auslagenersatz.
Jetzt wird jemand gesucht, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die Organisation von Vis à Vis perspektivisch weiterzuführen. Wer Freude daran hat, ein bewährtes Netzwerk zu koordinieren, Kontakte zu pflegen und die Nachbarschaftshilfe zukunftsfähig weiterzuentwickeln, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen. Eine sorgfältige Einarbeitung und Begleitung sind selbstverständlich gewährleistet.
Eine engere Verbindung mit den Seniorenangeboten der Gemeinde angedacht. Schon jetzt werden im Rathaus und im Pfarramt Anfragen angenommen und passende Hilfe vermittelt.
Text: Robert Fuchs
Bild: Die Gruppe Vis-á-Vis will ihre Angebote aufrechterhalten und sucht neue Koordinatoren.
Vorn von links Margit Meisenzahl, Martina Hock, Heidrun Schmitt, Doris Brönner, Helga Kärst. Mitte Elisabeth Schrott, Pfarrer Erich Sauer, Christl Zahn, Gertrud Geis, Marion Loch. Hinten Erhard Attig, Norbert Amrhein, Burkard Müller, Diakon Stefan Gehringer. Auf dem Bild fehlt Pia Leipold.

