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Renoviertes Marterl an der ‚Bildbuche‘ gesegnet

Eigentlich sollte die diesjährige Bittprozession an die ‚Bildbuche‘ im Schmerlenbacher Wald gehen, um dort das neu renovierte Marterl zu segnen, das  seinen neuen Platz nun an einem gegen-überliegenden, gesunden Baum gefunden hat. Wetterbedingt musste die Prozession leider abgesagt werden, doch fanden sich ca. 20 Personen vor Ort ein und gaben der kleinen Zeremonie einen würdigen Rahmen.

Pfr. Erich Sauer beschrieb den idyllischen Platz mitten im Wald als einen  besonderen “Kraftort“, an den schon seit vielen Jahrzehnten nicht nur die Haibacher mit ihren Anliegen, Sorgen, Nöten und Gebeten kamen und wieder kommen sollen. Nach einem Sturmschaden brach die ursprüngliche Buche morsch zusammen, und das  Marterl moderte vor sich hin.

Auf Initiative des Haibacher Heimat-und Geschichtvereins wurde die Marienstatue gereinigt, und Claus Rückert schreinerte ein neues Häuschen, das von der Fa.Peter Otter wetterfest mit Kupfer überzogen wurde. Der Wanderverein Winzenhohl zeigte seine Verbundenheit durch die Spende einer neuen Bank zur Rast und Einkehr.

Wunderschön mit Wiesenblumen geschmückt präsentierte sich das neue Marterl den interessierten Mitfeiernden. Pfr. Sauer bedankte sich ganz herzlich bei allen, die das Vorhaben wohlwollend unterstützt und somit zur Erhaltung eines wichtigen alten Glaubenszeugnisses und Kulturguts beigetragen haben. Mit einem feierlichen „Großer Gott, wir loben dich“ kam die Dankbarkeit aller nochmal zum Ausdruck.

Text: Constanze Steigerwald